(BLUES-) FRAUEN AN DIE MACHT

Viele - zugegebenermaßen auch wir - haben die Blueserinnen zuletzt wirklich etwas vernachlässigt. Richtig bewusst wird es einem eigentlich erst dann, wenn man sich durch das Musik-Archiv klickt und auf Namen stößt, die wahnsinnig tollen Blues spielen, grandiose Stimmen haben und den Blues im Allgemeineren mitgeprägt haben oder es vielleicht noch tun werden.

Es wird Zeit, dieses zu ändern und der Forderung "Blues-Frauen an die Macht" zu untermauern. Wir wollen und werden den Blueserinnen in Kürze daher die verdiente Aufmerksamkeit schenken:  In einem möglichst wöchentlichen Rhythmus wird es zukünftig eine eigene Sendung mit Musik dieser starken Frauen geben - Ehre, wem Ehre gebührt!

Nun kommt ihr ins Spiel: Unterstützt uns bitte und schreibt uns, mit welchen Blueserinnen und mit welchen Songs wir unser Musik-Archiv erweitern sollen.

Egal, ob "alte Blues-Damen" wie Sister Rosetta Tharpe, Dinah Washington, Koko Taylor oder Etta James. Egal, ob die neuere Generation á la Ana Popovic oder Jessy Martens. Und völlig egal, ob Blues-Frauen wie Joann Connor, Bonnie Raitt, Deborah Coleman und natürlich Susan Tedeschi: Wir wollen und werden sie alle spielen!

Aber es gibt natürlich noch mehr - viel mehr. Daher schreibt uns bitte, welche starken Frauen wir spielen soll. Wir freuen uns über alle Mitteilungen und werden dann - hoffentlich schon bald - einmal wöchentlich diesen starken Frauen den Raum geben, den sie verdient haben. Wir zählen auf Euch ;-)

Nutz dazu einfach das nachfolgende Formular oder unsere Kommentar-Funktion.

 

HINWEIS ZUM FOTO:

Von Javier Díaz Barrera - originally posted to Flickr as Deborah Coleman, CC BY-SA 2.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=8243032

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Nu' aber: Euer Wunschblues

Lange angekündigt und vorbereitet, nun aber auch endlich wirklich. In echt:

Damit der Start in die Woche ab sofort etwas flockiger von der Hand geht, starten wir am Montag, den 4. April mit unserer Wunschblues-Sendung. Eine Vielzahl Eurer Wünsche ist bereits bei uns eingegangen, so dass aus der anvisierten einstündigen Sendung vermutlich mehr werden wird. Nichtsdestotrotz fühlt Euch gerne dazu aufgefordert, uns weiter mit Euren Wünschen zu bombadieren. Und hört bloß nicht auf damit, schließlich gibt's die Wunschblues-Sendung anschließend jeden Montag (vermutlich ab 18:00 oder 19:00 Uhr). Also ran an die Tatstatur. Hier geht's zum Formular.

Charakterstarke Scheibe

Jimmy Cornett - Campfire (VÖ: 25.03.2016)

Im Kreise seiner Freunde Lieder zur Gitarre zu singen hat eine lange Tradition.

„Hootenanny“ nannte man solche Zusammenkünfte zu Zeiten eines Pete Seegers. Ob am Lagerfeuer oder im trauten Wohnzimmer mit Gleichgesinnten: wichtig war das gemeinsame Musizieren, der Austausch zumeist politischer Gedanken und das Bewahren traditioneller Lieder. Und seit den berühmten „American Recordings“ von Johnny Cash hat das „einfache“ Lied wieder stark an Bedeutung gewonnen.

 

Dieser Tradition fühlt sich Jimmy Cornett verpflichtet und hat tief in seine prallgefüllte Liedertasche gegriffen. Herausgezogen hat er seine Lieblingssongs, Coverversionen und Eigenkompositionen, die er gerne an einem Lagerfeuer seinen Freunden zum Besten geben möchte.

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Brennen für den Blues

Kirk Fletcher - Burning Blues Live (VÖ: 29.01.2016)

Die Europa-Tour 2016 von Kirk Fletcher und seiner Band steht an und was gibt es da besseres, als eine Live-CD zu veröffentlichen?

Und der Titel sagt schon vieles: „Burning Blues“, brennender, leidenschaftlicher Blues also. Kleine Combo, fetter Sound, so würde ich das mal zusammenfassen. Die langjährige Freundschaft zu den Vaughan-Brüdern ist unüberhörbar.

Wer also die genialen Werke der Fabulous Thunderbirds oder von Stevie Ray Vaughan kennt, fühlt sich hier sofort zu Hause:

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Mit großem Feingefühl arrangiert

Beth Hart - Better Than Home (VÖ: 10.04.2015)

Beth Hart kennt sie alle, die endlosen Tiefen des Lebens. Und nur wenige schaffen es, danach größer und stärker wieder aufzustehen. Beth konnte das, wie ihr grandioses Konzert mit Joe Bonamassa in Amsterdam 2014 beeindruckend dokumentiert.

Und nur ganz wenige können sich dann in einer persönlichen Rückschau nochmals dem Schmerz aussetzen und verarbeiten. „Better than home“, Beth Harts' aktuelleste Veröffentlichung, ist solch ein Blick ganz tief hinein in den Abgrund, aber mit der Gewissheit, dass es jetzt nur noch aufwärts geht.

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Eine feine Platte für die Ewigkeit

Ray Bonneville - Easy Gone (VÖ: 15.04.2014)

Man muss es nicht eilig haben, um nach vorne zu kommen.

Der in Kanada geborene und in den Staaten aufgewachsene Ray hat das zutiefst verinnerlicht. Dem französischen Flair Quebecs' ist es denn auch wohl geschuldet, dass Ray seine musikalischen Vorlieben im Sound von New Orleans sucht. 

Seine Lebensgeschichte ist geprägt von seiner Zeit als Soldat im Vietnam-Krieg. Country Joe McDonald beschrieb das einmal treffend so: „I came home from the war to war at home“. 

Danach arbeitete er als Taxi-Fahrer und später als Busch-Pilot. Obwohl er ständig in kleineren Clubs spielte, veröffentlichte Ray erst mit 45 Jahren sein erstes Album. Heute ist er 66 Jahre alt und tourt immer noch bevorzugt durch kleine Clubs, meist alleine als „One-Man-Act“. 

Rays' musikalischer Stil wird leider zu oft mit dem von JJ Cale oder Tony Joe White verglichen.

Mir ist das zu einfach und es stimmt nicht.

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Musik, die glücklich macht

Eric Bibb - Blues People (VÖ: 07.11.2014)

Bei dem CD-Titel „Blues People“ fällt mir zu erst das beste Buch gleichen Namens über die Wurzeln des Blues ein. LeRoi Jones schrieb es in den 60er Jahren. Der Untertitel war bereits Programm: „Negro music in white America“. Dann ließen einige Vorankündigungen dieser CD das Gefühl aufkommen, Eric Bibb widme sich hier seiner eigenen afrikanischen Wurzeln. Hätte mich in keinster Weise gewundert. Nun ist die CD da und alles ist ganz anders.

Die „Blues People“ sind in erster Linie Freunde von Eric, die mit ihm zusammen sein neuestes Werk eingespielt haben: Popa Chubby, Guy Davis, JJ Milton, The Blind Boys of Alabama, Harrison Kennedy, Ruthie Foster, Glen Scott, Taj Mahal, Linda Tillery, André De Lange und Leyla McCalla. Eine beeindruckende Liste, die alle Erwartungen erfüllt.

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Großes Rock- und Blues-Werk

Sena Ehrhardt - Live my life (VÖ: 02.09.2014)

Sena ist gerade mit ihrer dritten Veröffentlichung „Live my Life“ in Europa unterwegs. Mit Preisen und Auszeichnungen bereits reich beschenkt, kann diese junge Musikerin aus Minnesota wieder einmal ihre Klasse beweisen.

Als junges Mädchen stand sie schon in den Konzerthallen, erst als Zuhörerin und später dann als „Opening Act“.  Johnny Winter, ZZ Top, Robert Cray und der große B.B. King holten sie auf ihre Bühnen. Zu Recht, denn was diese Sängerin kann, gehört in die Konzerthallen der Welt.

Rock und Blues mixt sie ganz ausgezeichnet mit ihrer wundervoll rauen Stimme, macht damit jeden Song glaubhaft und mitreisend. Ihre Band spielt mal kraftvoll mal zurückhaltend zu ihren Gesangsmelodien, immer im Einklang mit ihren Emotionen.

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Der beste Songschreiber aller Zeiten

Eric Bibb - Eric Bibb in 50 Songs (VÖ: 06.06.2014)

Eric Bibb ist stets unterwegs und fleißig am Veröffentlichen. Schon wieder sind zehn Jahre vergangen. Dieser Dekade seines Schaffens widmete er eine von ihm selbst zusammengestellte und im Juni 2014 veröffentlichte Rückschau auf drei CDs.

50 Songs hat er ausgewählt, die mal wieder beweisen, dass Eric Bibb nicht auf das Genre Blues alleine zu reduzieren ist. Eric ist, wie er sich selbst besingt, ein Troubadour.

Im klassischem Sinne war und ist ein Troubadour ein Dichter, Komponist und Sänger. Und all diese Eigenschaften hat Eric in sich.

Ich behaupte, dass Eric Bibb einer besten Songschreiber unserer Zeit ist.

Die feinen und aufmerksamen Beobachtungen, die Wahrung seiner Tradition und die Verbundenheit zu seiner Familie machen ihn für mich einzigartig.

Sein tiefer Glaube an Gott und die Liebe sind oft Inhalt seiner Texte. Eric selbst singt, dass er die Menschen nicht nach ihrer Hautfarbe oder ihrem Glauben beurteilt, sondern nach ihrer „voice of victim“. Vorgetragen mit seiner samtweichen und tiefen Stimme, mit einem großartigen Gitarrenspiel und durchweg geschmackvollen Arrangements. Immer auf höchstem Niveau!

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Ein Treffer mitten ins Herz

Mighty Mo Rodgers  - A Mississippi Blues Tale: Mud'n'Blood (VÖ 24.10.2014)

„To understand the world you must first understand a place like Mississippi“ zitiert Mighty Mo zu Anfang den Dichter William Faulkner.

Ich sage: „To understand the blues you must first understand THIS record!“. Keine leichte Kost, die Mighty Mo Rodgers hier seinen Hörern darreicht. Diese Platte ist eine Reise zurück in die grausame Geschichte der Sklaverei. Und anders als bei vielen seiner Kollegen wird hier nicht versucht, diese Grausamkeit in Metaphern zu verpacken, sondern Rodgers spricht sie aus, diese bis heute unglaubliche Wahrheit über das größte Verbrechen an der afro-amerikanischen Gesellschaft.  
„Can I have some water, Captain?“ intoniert er so markerschütternd, dass mir das Blut in den Adern gefriert. Erzählt wird die „typische“ Situation eines Sklaven auf den berüchtigten Baumwollplantagen des Südens. Gefolgt von einem gedicht-gleichen Song, der beschreibt, wie er einen toten Menschen am Baum hängen sieht, übersät von Fliegen. Und dieser Tote erzählt ihm die Geschichte des ganzen Leidens der schwarzen Bevölkerung, also aller seiner Brüder und Schwestern. Mighty Mo Rodgers ist es sehr wichtig, dass diese Wahrheit nicht vergessen wird.
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Eine geballte Ladung an Emotionen

Popa Chubby - I'm feeling lucky (VÖ: 10.10.2014)

25 Jahre auf der Bühne und immer noch frisch. So präsentiert sich Popa auf seiner neuen CD.

Quasi ein Bandraum-Projekt. Denn jeden Mittwoch traf sich Popa mit seinen Kumpels im Übungsraum, um es einfach laufen zu lassen. Kein Druck, kein Konzept, einfach nur glücklich. „Glücklich“ im Sinne einer Bilanz durch Rückschau auf das Vergangene. Das Positive überwiegt, ohne die andere Seite des Glücks zu ignorieren.

Ein gutes Konzept, wie sich hier zeigt. Hier läuft es einfach.

Und die zehn Songs der „normalen“ CD-Ausgabe lassen uns an dieser musikalischen Autobiographie teilhaben. Lässig und richtig funky kommen sie daher. Fetter „New York Blues“, wie Popa seinen Sound trefflich beschreibt: Weltoffen, relaxed, voller Spielfreude.

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Songs von bedrückender Schönheit

Paul Batto - Lonesome Road (2014)

Es gibt Stimmen, die hört man ein Mal und vergisst sie nie wieder.

Solch eine Stimme hat Paul Batto. Mir ist das so bei einem Live-Auftritt von ihm passiert und fortan trug ich dieses Timbre, dieses Gefühl für Modulation, diesen starken Ausdruck mit mir herum. 

Der im östlichen Europa beheimatete Sänger, Songschreiber und Gitarrist ist Purist.

War sein Debut „Ain't but one way“ von 2010 noch mit Band und herausragendem Pianisten eingespielt, zeigt sich Paul Batto auf seiner neuen CD „Lonesome Road“ ganz schlicht, ganz minimal, ganz alleine, „lonesome“ eben. Elf Songs sind hier zu hören, elf Songs von bedrückender Schönheit, gerade durch deren Schlichtheit.

„Morning Bird“ eröffnet das Album und wirkt gleichsam wie ein Gedicht über Sehnsucht und

Hoffnung. Eine Grundstimmung, die sich durch alle Songs behauptet.

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Mit angezogener Handbremse

Morblus - Green side (VÖ: 20.09.2013) 

„Retro“ ist modern. Auch in Italien. Oder war Blues immer schon „retro“? Ich weiss es nicht. Nach zwanzig Jahren im Geschäft, liefern Morblus nach langer Studio-Auszeit wieder ein Album ab. „Geschmeidig“ würde ich das neue Album „Green Side“ nennen.
Blues & Funk mit angezogener Handbremse, oder eben dem italienischen Lebensstil entsprechend: lieblich. Die richtige Musik für lange Autofahrten durch dies schöne Land.Perfekt gespielt, leicht angejazzt, aber eben bei vollem Tageslicht. Für mich kommt da nichts Dreckiges 'rüber. Alles ist clean und durchdacht.
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Sexy, blond und richtig gut

Christina Skjolberg – Come on and get it (VÖ: 31.01.2014)

Laut ihrer eigenen Website ist Christina Norwegens best gehütetes Geheimnis in Sachen Blues-Rock und Funk. So wenig wie man über sie im übrigen WWW findet, stimmt das sogar. Auch gut, dann kann ich mich einfach mal auf die Musik konzentrieren und muss nicht dauernd gegenlesen, um ja nichts falsch zu zitieren.
Doch ein Blick auf das Cover macht, das „sich nur auf die Musik konzentrieren“ schon gleich mal nicht so einfach: Mit frontalem Blick, geschnürt in ein schwarzes Korsett und einer geilen E-Gitarre in Händen entzückt doch schon alleine der Anblick. „But don’t judge a book by the cover“ drängt sich mir unweigerlich auf und hier soll es ja auch um Blues-Rock gehen. Also, CD an und das Cover weggeworfen! Jetzt soll die Dame des Hauses zeigen und hören lassen, was sie noch so alles kann.

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Mystischer Singer-Songwriter-Blues

Minnie Marks – Voodoo and Honey (VÖ: 14.12.2012)

Australien bietet viel. Besonders an musikalischen Highlights. Sydney ist der Hot-Spot und nicht unweit davon entfernt (in australischen Verhältnissen gemessen) ist Minnie Marks aufgewachsen. Hier würde man es Kaff nennen, dort ist es eher eine übliche Wohngegend für viele Australier.
Das Land selbst hat eine reiche Backlist an grandiosen Musikern: Paul Kelly, The Go-Betweens, Nick Cave, AC/DC, Midnight Oil, Crowded House, Archie Roach und und und. Kein Blues-Musiker darunter. So wundert es einen zunächst, dass hier die noch blutjunge Minnie antritt, diese Lücke schließen zu wollen. Doch hört man sich das Album „Guitar and a Bicycle“ an, wird klar, dass sie den Faktor „Blues“ als gekonnte Zutat nimmt, aber nicht als Basis, quasi als Würze, die den Cocktail „rund“ macht.

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Genialer Retrosound ohne Staubbelag

Hundred Seventy Split – HSS (VÖ: 07.02.2014)

Jeder kennt den erleichternden Moment, wenn man nach einem fetten Mahl seinen Gürtel öffnet, um mal so richtig durchzuatmen. Die Jahre mit Alvin Lee waren die fetten, erfolgreichen und glorreichen Jahre. Die Nachfolgebands nur noch ein Wunsch, diese Zeit nie sterben lassen zu wollen. Nun ist auch Alvin Lee selbst schon fast ein Jahr im Himmel der Glorreichen angekommen. Zeit also, das eigene Ding zu machen, durchzuatmen also.

Leo Lyons, Gründungsmitglied und Basser von „TYA“ zog endlich den Schlussstrich und formierte seine eigene Band: Hundred Seventy Split. Mit an Bord Joe Gooch an der Gitarre und Damon Sawyer an den Drums. Wieder ein Trio. Und wieder eines, das es in sich hat. Die jahrzehntelange Erfahrung von Leo macht sich hier erfreulich hörbar. Und wer ein Bein noch so standfest in den 60er Jahren hat wie er, kann mit dem anderen gekonnt ins große Feld der Neuzeit treten.

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Sie kamen, sahen und siegten

The Fabulous Thunderbirds „11 Great Songs“ (1979) + „What’s The World“ (1980) + „Butt Rockin’ (1981) + „T-Bird Rhythm“ (1982)

Re-Issues, die Freude machen!
Hey, Jungs! Schnürt Eure Tanzschuhe, haut Euch Pomade ins Haar. Frauen, packt die Röcke wieder aus und ab geht’s auf’s Parkett: Es darf wieder abgerockt werden! Noch irgendjemanden diese Jungs aus Texas erklären zu wollen ist wohl so überflüssig, wie die Vorzüge eines Regenschirms zu erläutern.

Sie kamen, sahen und siegten. Und das bis heute. Ihr Sound ist einzigartig, Jimmy Vaughans’ Gitarrenspiel stilprägend, die Songs großartig und ihre Spielfreude extrem ansteckend. Und wer von uns hat nicht schon ihre Platten im Schrank?

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